Inkassokosten

Transparenz der Inkassokosten


Das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken macht die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten für die vorgerichtliche Forderungsbeitreibung transparenter.

Inkassokosten

Nach § 4 Abs. 5 RDGEG sind Inkassokosten von registrierten Inkassounternehmen für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen, nur bis zur Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes zustehenden Vergütung erstattungsfähig. Es fällt eine Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VVRVG an, die sich an der Höhe der Forderung (Gegenstandswert) orientiert. Daneben kann unten den im RVG beschriebenen Regelungen auch eine Einigungsgebühr entstehen.

Für die Durchführung des Mahnverfahrens fallen Gebühren gemäß § 4 Abs. 4 RDGEG in Höhe von 25,00 Euro netto an.

Hinzu kommen jeweils eine Auslagenpauschale in Höhe von 20 % der jeweiligen Inkassogebühren sowie angefallene weitere Auslagen für bspw. Auskünfte, Gerichtskosten, Gerichtsvollzieherkosten.

Die entstehenden Inkassokosten sind vom Schuldner zu tragen und werden neben der Hauptforderung als Verzugsschaden (§§ 280, 286 BGB) für Sie geltend gemacht.